Pressemitteilungen

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  • Nachruf auf Dr. Wulf-Dieter Wirth

    Pressemitteilung / 10. März 2025

    Mit großem Bedauern nehmen wir Abschied von Dr. Wulf-Dieter Wirth, einem herausra-genden Wissenschaftler und Pionier der Radartechnologie, der am 19. Februar 2025 im Alter von 90 Jahren verstorben ist. Dr. Wirth trat 1963 in das Forschungsinstitut für Funk und Mathematik (FFM), einem Vorläufer von Fraunhofer FKIE und Fraunhofer FHR, ein und hinterließ durch seine wegweisende Arbeit im Bereich des Phased Array Radars einen bleibenden Eindruck.

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  • Prof. Dr.-Ing. Thomas Musch (Dekan Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik der RUB), Prof. Dr. Kornelia Freitag (Prorektorin für Lehre und Studium der RUB), Prof. Dr.-Ing. Stefan Brüggenwirth, Prof. Dr.-Ing. Peter Knott (Institutsleiter Fraunhofer FHR), Dr. Corinna Heldt (Geschäftsführerin Fakultät ETIT der RUB).
    © RUB, Marquard

    Ab dem 1. März 2025 übernimmt Dr.-Ing. Stefan Brüggenwirth, Bereichsleiter Multifunktionale Hochfrequenz- und Radarsysteme (MFR) am Fraunhofer-Institut für Hochfrequenzphysik und Radartechnik FHR, den Lehrstuhl für Kognitive Sensorik an der Ruhr-Universität Bochum. Mit dieser Berufung kann er seine Expertise in KI-gestützter Sensordatenverarbeitung und interdisziplinären Ansätzen in die Forschung im Bereich kognitiver Sensorik einbringen und maßgeblich weiterentwickeln.

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  • Fernerkundung mit Mega-Satellitenkonstellationen / 2025

    Lawinendetektion mit Passivradar

    Forschung kompakt / 02. Januar 2025

    © Fraunhofer FHR/Diego Cristallini

    Im Winter stellen Lawinen die größte Gefahr im Gebirge dar. Daher ist ihre Überwachung von entscheidender Bedeutung für die Sicherheit von Menschen und Infrastruktur. Neue Wege in der Lawinendetektion beschreiten Forschende des Fraunhofer-Instituts für Hochfrequenzphysik und Radartechnik FHR: Mit Passivradar, das Signale der neuen Satelliten-Megakonstellationen Starlink und OneWeb nutzt, können sie auch in entlegenen Regionen ohne terrestrische Infrastruktur erkennen, ob Lawinen nach kontrollierten Sprengungen tatsächlich ausgelöst wurden. Dass sich Satelliten-Megakonstellationen für die Lawinendetektion eignen, konnten die Forscherinnen und Forscher in einer Machbarkeitsstudie nachweisen.

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  • Die Pilotlinie für »Advanced Packaging and Heterogeneous Integration for Electronic Components and Systems« (kurz APECS) ist ein wichtiger Baustein des EU Chips Acts, um Chiplet-Innovationen voranzutreiben und die Forschungs- und Fertigungskapazitäten für Halbleiter in Euro-pa zu erhö-hen. Die in der Forschungsfabrik Mikroelektronik Deutsch-land (FMD) kooperierenden Institute arbeiten eng mit weite-ren eu-ropäischen Partnern am Aufbau der APECS-Pilotlinie und leisten damit maßgeblich einen Beitrag, Europas techno-logische Resilienz zu stär-ken und somit auch die globale Wettbewerbsfähigkeit in der Halblei-terindustrie zu steigern. Sowohl großen Industrieunternehmen als auch KMU und Start-ups wird die Pilotlinie einen niederschwelligen Zugang zu Cutting Edge-Technologien ermöglichen und für sichere, resiliente Halbleiterwertschöpfungsketten sorgen. APECS wird durch Chips Joint Undertaking und durch nationale Förderungen von Belgien, Deutschland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Österreich, Portugal und Spanien im Rahmen der »Chips for Europe« Initiative kofinanziert. Die Gesamtfinanzierung für die APECS-Pilotlinie beläuft sich auf 730 Millionen Euro über 4,5 Jahre.

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  • Fraunhofer-Präsident zu Gast in Wachtberg / 2024

    Holger Hanselka: Verteidigungs- und Sicherheitsforschung haben bei Fraunhofer einen hohen Stellenwert

    Pressemitteilung / 11. November 2024

    © Fraunhofer FHR/Hans-Jürgen Vollrath

    Angesichts der instabilen geopolitischen Lage stehen die Themen Verteidigung und Sicherheit derzeit besonders im Fokus von Politik, Öffentlichkeit und Forschung: Anlass für Fraunhofer-Präsident Prof. Dr.-Ing. Holger Hanselka, die beiden Wachtberger Institute FKIE und FHR zu besuchen, die gemeinsam den größten wehrtechnischen Standort innerhalb der Fraunhofer-Gesellschaft bilden.

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  • Vorreiter für den Wissenstransfer / 2024

    Terahertzsensorik: Fraunhofer-Institute in NRW erhalten Millionenförderung für Forschungszentrum

    Pressemitteilung / 25. September 2024

    © Fraunhofer FHR / Uwe Bellhäuser

    Forschende der Fraunhofer-Institute IMS und FHR haben sich mit Arbeiten zum Thema »Terahertzsensorik« erfolgreich für den zweiten Wettbewerbsdurchlauf der Leistungszentren der Fraunhofer-Gesellschaft qualifiziert. Die Teilnahme ist mit einer Förderung in Höhe von 3 Millionen Euro verbunden, die sich über die Laufzeit vom 1. Januar 2025 bis zum 31. Dezember 2027 erstreckt.

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  • © Fraunhofer FHR

    Vom 22. bis 27. September 2024 findet in Paris die European Microwave Week (EUMW) statt. Das Fraunhofer FHR präsentiert dort neueste Entwicklungen und Projekte der Radar- und Hochfrequenztechnik: Am Gemeinschaftsstand mit der Niederländischen Organisation für Angewandte Naturwissenschaftliche Forschung TNO und dem Fraunhofer IAF (Stand-Nr. 202k).

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  • Erste Tests erfolgreich absolviert / 2024

    Hochauflösende Radarabbildung der Mondoberfläche mit dem neuen Zielverfolgungsradar der Großradaranlage TIRA

    Pressemitteilung / 22. August 2024

    © Fraunhofer FHR

    Forschende des Fraunhofer FHR haben erfolgreich erste Experimente mit dem neuen Zielverfolgungsradar der TIRA-Anlage durchgeführt: Sie erzeugten eine hochauflösende Radarabbildung der gesamten von der Erde sichtbaren Mondoberfläche - aus einer Entfernung von 385.000 Kilometern! Durch Nutzung der Bewegung von Erde und Mond wurde mit der 34 Meter großen Antenne der TIRA-Anlage eine deutlich größere, virtuelle Antenne erzeugt und somit eine hohe Auflösung für die Abbildung erreicht. Mit diesem Verfahren zur Erzeugung einer synthetischen Antennenapertur (SAR, engl. Synthetic Aperture Radar) konnte eine zusammenhängende Abbildung der gesamten sichtbaren Mondoberfläche erzielt werden.

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  • Metasurface-Antennen / 2024

    Intelligente Haut für präzisere Kommunikation und Nahfeld-Abtastung in der Robotik

    Forschung kompakt / 01. August 2024

    © Fraunhofer FHR / Alexander Balas

    Spezielle physische Mensch-Roboter-Interaktionen werden vermehrt in der Fertigungsindustrie, im professionellen Dienstleistungssektor und im Gesundheitswesen benötigt. Dies erfordert eine Verbesserung des Komforts und der Kommunikation zwischen Mensch und Maschine. Roboter müssen in der Lage sein, menschliche Handlungen vorherzusehen und Absichten zu erkennen. Dafür braucht es flexible Metamaterialien, bzw. flächige Metasurface-Antennen mit hochintegrierter Elektronik, um die nahe Umgebung erfassen zu können. Solche Oberflächen, die einen Roboter wie eine adaptive, intelligente Haut umspannen, entwickelt das Fraunhofer-Institut für Hochfrequenzphysik und Radartechnik FHR gemeinsam mit sechs Partnern im EU-Projekt FITNESS. Ausgerüstet mit Metasurface-Antennen sollen Roboter künftig im Nahfeld die Umgebung gezielter abtasten und im Fernfeld besser mit ihrer Basisstation kommunizieren können.

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  • Kooperation Hochschule Koblenz und Fraunhofer FHR / 2024

    Hochschul-Campus Remagen und Fraunhofer FHR arbeiten bei neuem Studiengang "Technoinformatik" zusammen

    Pressemitteilung / 18. Juli 2024

    © Fraunhofer FHR / Jens Fiege

    Im Rahmen der langjährigen Kooperation zwischen der Hochschule Koblenz und dem Fraunhofer FHR entstand ein neuer gemeinsamer Studiengang am Campus Remagen. Ab Ende September gibt es den neuen Studiengang "Technoinformatik", der sich mit der hardwarenahen Programmierung moderner Hightech-Systeme beschäftigt und damit die Informatik mit der angewandten Technik verbindet.

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  • © Fraunhofer FHR / Hans-Jürgen Vollrath

    Forschung für die Industrie: Das Fraunhofer FHR präsentierte auf dem Wachtberg-Forum in diesem Jahr neueste Forschungsergebnisse mit dem Schwerpunkt Hochfrequenzsensoren für die Industrie. Zum ersten Mal wurden erfolgreiche Projekte gemeinsam mit Industriepartnern vorgestellt. Diese Beispiele zeigten erfolgreichen Wissenstransfer in die Anwendung. Über 100 Besucher aus Industrie und Wirtschaft kamen an den zweiten Standort in Wachtberg-Villip zum fachlichen Austausch.

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  • World Conference on Non-Destructive Testing (WCNDT) / 2024

    Zerstörungsfreie Prüfung mit Radar: Fraunhofer FHR zeigt Industrieanwendungen auf der WCNDT 2024 in Südkorea

    Pressemitteilung / 28. Mai 2024

    Zerstörungsfreie Prüfung zur Qualitätskontrolle: Detektion von Fremdkörpern mit SAMMI
    © FRAUNHOFER FHR / Michelle Brandenburg

    Auf der führenden Konferenz für zerstörungsfreie Prüfung, der World Conference on Non-Destructive Testing (WCNDT), die vom 27.-31. Mai 2024 in Incheon/Südkorea stattfindet, präsentiert das Fraunhofer-Institut für Hochfrequenzphysik und Radartechnik FHR als Experte für berührungslose Qualitätskontrolle mit Radar passgenaue Lösungen für die Industrie.

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  • ESA-Satellit ERS-2 zerbricht früher als erwartet / 2024

    Das Weltraumbeobachtungsradar TIRA begleitete den Wiedereintritt des Satelliten ERS-2 im Auftrag der ESA und des deutschen Weltraumlagezentrums

    Pressemitteilung / 26. Februar 2024

    © Fraunhofer FHR

    Die Europäische Weltraumagentur (ESA) und das ressortgemeinsame Weltraumlagezentrum beauftragten das Fraunhofer FHR den Wiedereintritt des ausgedienten Satelliten ERS-2 zu begleiten. Mit seinem einzigartigen Weltraumbeobachtungsradar TIRA (Tracking and Imaging Radar) wurden die letzten Bahnen hochgenau vermessen und die letzten Abbildungen von ERS-2 erzeugt. Erstmalig konnten Änderungen der Struktur beim Wiedereintritt in Bildern festgehalten werden.

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  • Cutting-edge Radar-Sensortechnologie erfolgreich getestet / 2024

    Neuer Sensor zur berührungslosen Qualitätskontrolle in der industriellen Produktion von Metallbahnen jetzt auf dem Markt

    Pressemitteilung / 22. Februar 2024

    Maxcess, ein führender Anbieter innovativer Produkte und Dienstleistungen für Anwendungen im Bereich „Web Handling“, hat gemeinsam mit dem Fraunhofer FHR einen neuen Radarsensor zur Verbesserung der Bahnenproduktion in der Metallindustrie entwickelt. Den Prototyp des neuen Fife ExactTrak Radar Sensors stellte Maxcess im letzten Jahr auf der METEC-Fachmesse in Düsseldorf vor. In einer umfassenden 12-monatigen Feldtestphase bei Ségal in Belgien wurde die Praxistauglichkeit nachgewiesen. Der nun erhältliche neue Sensor nutzt Radarwellen, um die Position eines Metallstreifens durch das Isolationsfenster eines Ofens mit Temperaturen von über 1000 °C genau zu erfassen.

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  • Future Urban Air Mobility / 2024

    Radarnetzwerk für den sicheren Flugbetrieb auf Vertiports

    Forschung kompakt / 01. Februar 2024

    © Fraunhofer FHR / Andreas Schoeps

    Bei den Olympischen Spielen 2024 können Menschen sich erstmals mit Flugtaxis zu den Spielstätten fliegen lassen. Start und Landung von senkrecht startenden Fluggeräten wie Drohnen, Multikoptern und Flugtaxis werden auf sogenannten Vertiports stattfinden. Forschende am Fraunhofer-Institut für Hochfrequenzphysik und Radartechnik FHR entwickeln ein volldigitales Sensornetzwerk inklusive Radarsensor, das künftig den Flugverkehr an Vertiports hochgenau überwachen und einen sicheren Flugbetrieb gewährleisten soll. Das System umfasst dezentrale aktive und passive Sensoren, die vollständig autonom funktionieren, sich selbst miteinander vernetzen und gemeinsam den gesamten Start- und Landeplatz abtasten.

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  • Deutsches Radarsystem erfasst kleine Objekte im erdnahen Orbit / 2023

    GESTRA: Vollständige Betriebsdemonstration geglückt

    Pressemitteilung / 19. Dezember 2023

    Ausgesuchte Messergebnisse der Funktionsdemonstration von GESTRA. Links: Im Suchmodus konnten mehr als 200 Objekte pro Stunde detektiert. Rechts: Im Tracking-Modus können Objekte gezielt auf ihrer Bahn verfolgt werden.
    © Raumfahrtagentur im DLR, Weltraumlagezentrum

    Für Deutschland - und damit auch für Europa - bricht im Jahr 2024 eine neue Ära in der Weltraumbeobachtung an: Das im Auftrag der Deutschen Raumfahrtagentur im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) durch das Fraunhofer Institut für Hochfrequenzphysik und Radartechnik FHR entwickelte und gebaute Radarsystem GESTRA (German Experimental Space Surveillance and Tracking Radar) hat nach einer intensiven und erfolgreichen Test- und Verifikationsphase im Dezember 2023 mit der finalen Überprüfung begonnen. Damit ist dieses weltweit einzigartige System zur Weltraumüberwachung in seine mehrmonatige Abnahme gestartet.

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  • Die Funktion des Weltraumbeobachtungsradars TIRA (Tracking and Imaging Radar) des Fraunhofer-Instituts für Hochfrequenzphysik und Radartechnik FHR in Wachtberg-Werthhoven würde durch die in Bonn-Heiderhof/Haselingsberg geplanten Windenergieanlagen beeinträchtigt. Die Rotorblätter der Anlagen würden weit in den „Sichtbereich“ von TIRA hineinragen und damit die zum Schutz der Weltrauminfrastruktur essentiellen Fähigkeiten des Systems behindern.

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  • NRW-Forschungsministerin Ina Brandes besuchte Fraunhofer-Institute FHR und FKIE / 2023

    Wachtberger Forschung schafft Sicherheit – bis in den erdnahen Weltraum hinein

    Pressemitteilung / 03. November 2023

    Die Forschungsministerin NRW Ina Brandes begleitet vom Landtagsabgeordneten Jonathan Grunwald und Bürgermeister Jörg Schmidt besuchten die Fraunhofer-Institute FHR und FKIE in Wachtberg.
    © Fraunhofer FHR / Hans-Jürgen Vollrath

    Wissenschaftliche Exzellenz in Nordrhein-Westfalen – dafür steht auch der Name Fraunhofer. Am Montag konnte sich Ina Brandes, Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, bei einem Besuch in Wachtberg davon überzeugen: Das Fraunhofer-Institut für Hochfrequenzphysik und Radartechnik FHR und das Fraunhofer-Institut für Kommunikation, Informationsverarbeitung und Ergonomie FKIE öffneten die Türen ihrer Labore, um der Politikerin spannende Einblicke in die aktuellen Forschungsarbeiten der insgesamt fast 1.000 an den beiden Instituten beschäftigten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu gewähren.

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  • 2 Messestände, 6 Workshops, 8 Vorträge und eine Posterpräsentation von Fraunhofer FHR / 2023

    Fraunhofer FHR auf der EUMW 2023 in Berlin: Radar für Industrieanwendungen und Additive Fertigung von Hochfrequenzkomponenten und Antennen sowie Vorstellung von terahertz.nrw

    Pressemitteilung / 18. September 2023

    © Fraunhofer FHR

    In diesem Jahr findet die „European Microwave Week“ (EuMW), Europas führende Konferenz für Mikrowellentechnologie, Hochfrequenztechnik, Wireless und Radar vom 17.-22.9.2023 in Berlin statt – auch eine wichtige Konferenz für das Fraunhofer FHR: In insgesamt 8 Vorträgen in 6 Workshops, 8 Fachbeiträgen und einer Posterpräsentation bei den Konferenzen sowie an zwei Messeständen zeigen die Forschenden neueste Entwicklungen in der Radar- und Hochfrequenzforschung.

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  • Dr.-Ing. Dirk Nüßler zum Professor berufen

    Pressemitteilung / 19. Juli 2023

    © ©RUB, Marquard

    Mit Wirkung zum 1.8.2023 wurde Dr.-Ing. Dirk Nüßler, kommissarischer Bereichsleiter Industrielle Hochfrequenzsysteme IHS am Fraunhofer-Institut für Hochfrequenzphysik und Radartechnik FHR zum Professor für Integrierte Hochfrequenzsensoren an die Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik der Ruhr-Universität Bochum berufen.

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  • © Fraunhofer FHR / Hans-Jürgen Vollrath

    State-of-the-Art Radaranwendungen zur Unterstützung von Bundeswehr, Industrie und Gesellschaft: Auf dem 11. Wachtberg-Forum des Fraunhofer-Institut für Hochfrequenzphysik und Radartechnik FHR vom 21.-22. Juni 2023 präsentierte das Institut eine breite Palette seiner Forschungsergebnisse. Über 130 Gäste aus Wirtschaft und Verteidigung, Wissenschaft und Industrie besuchten die Veranstaltung auf dem Campus in Wachtberg-Werthhoven rund um das Weltraumbeobachtungsradar TIRA. Auf dem Programm standen eine Ausstellung und Fachvorträge mit Live-Demonstrationen. Für die Keynote konnte in diesem Jahr Generalmajor Traut, Kommandeur Weltraumkommando der Bundeswehr, gewonnen werden.

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  • Das Deutsche Institut für Navigation (DGON) und das Fraunhofer-Institut für Hochfrequenzphysik und Radartechnik FHR luden zum Internationalen Radar-Symposium (IRS) 2023 ein. Nach einer äußerst erfolgreichen Reihe von Radar-Symposien, die 1998 in Deutschland begann, fand dieses Symposium in Berlin statt. Aufgrund der raschen Entwicklung von Technologien ist Radar nach wie vor ein expandierendes technisches und wirtschaftliches Feld mit vielen praktischen Anwendungen sowohl im zivilen als auch im militärischen Bereich.

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  • „Instantaneous Infrastructure Monitoring by Earth Observation“ (IIMEO) / 2023

    Überwachung kritischer Infrastruktur aus dem All: Fraunhofer FHR arbeitet an Projekt IIMEO

    Pressemitteilung / 11. Mai 2023

    Hochaufgelöste Radarabbildung einer Bahnstrecke
    © Fraunhofer FHR / Stephan Palm

    Das Fraunhofer-Institut für Hochfrequenzphysik und Radartechnik FHR beteiligt sich an dem Projekt „Instantaneous Infrastructure Monitoring by Earth Observation“ (IIMEO). Das Projekt wird von der Europäischen Union im Programm Horizont Europa als Innovation Action mit 2,8 Millionen Euro gefördert und hat das Ziel, Schlüsseltechnologien für das globale Monitoring kritischer Infrastruktur aus dem Weltall in nahezu Echtzeit zu entwickeln und zu demonstrieren. Als Pilotanwendung fungiert dabei die Überwachung von Schienenstrecken. Das Projekt läuft bis zum 30. November 2025.

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  • Das neue Fraunhofer FHR

    News / 03. Mai 2023

    Multifunktionale Hochfrequenz- und Radarsysteme (MFR)
    © Fraunhofer FHR / Andreas Schoeps

    Mit drei thematisch gebündelten Bereichen entlang der Hauptanwendungsfelder, einen Project Management Office und passgenauen Strukturen in der Verwaltung hat das Institut die Weichen für eine weiterhin erfolgreiche Zukunft gestellt.

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  • Faserverbundmaterialien zerstörungsfrei untersuchen / 2023

    Neuartiges Radarverfahren analysiert Produktionsprozess von Rotorblättern automatisch

    Forschung kompakt / 01. März 2023

    Defekte in Faserverbundmaterialien schon während des Produktionsprozesses entdecken – dies gelingt künftig mit Hilfe eines neuartigen Radarverfahrens, das die Kontrolle des Fertigungsprozesses von Faserverbundwerkstoffen wie Rotorblättern von Windkraftanlagen zerstörungsfrei und automatisch ermöglicht. Bislang erfolgte das Monitoring manuell per Sichtprüfung. Das Fraunhofer-Institut für Hochfrequenzphysik und Radartechnik FHR hat das innovative Ver-fahren zusammen mit den Konsortialpartnern Ruhr-Universität Bochum, Fachhochschule Aachen und der Aeroconcept GmbH im Projekt FiberRadar entwickelt.

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  • Start des EU-Verteidigungsfond-Projektes iFURTHER / 2023

    Kognitives Netz von HF-Radaren: Eine revolutionäre Verbesserung der europäischen Verteidigung

    Pressemitteilung / 24. Februar 2023

    Das Bedrohungsspektrum, mit dem die Europäische Union konfrontiert ist, wird immer breiter und erfordert eine neue und robuste Fähigkeit zur Ergänzung bestehender Mittel und zur Bewältigung immer komplexerer Herausforderun-gen. Das von der EU finanzierte Projekt iFURTHER wird sich auf ein disruptives System von Systemen konzentrieren, das für diesen Zweck geeignet ist und somit die Souveränität und Integrität der Europäischen Union schützen kann.

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  • Herr Ulf Herzer, lic.oec.HSG, verlässt Ende Februar 2023 die Fraunhofer-Gesellschaft auf eigenen Wunsch, um sich neuen beruflichen Herausforderungen zu stellen. Die Fraunhofer-Gesellschaft dankt Herrn Herzer für seine sehr erfolgreiche Arbeit und sein Engagement zum Wohl des Instituts für Hochfrequenzphysik und Radartechnik, Wachtberg. Für seine berufliche und private Zukunft wünschen wir Herrn Herzer weiterhin viel Erfolg und alles Gute. Herr Marco Gallasch, bisher stellvertretender Verwaltungsleiter, übernimmt ab sofort kommissarisch die Verwaltungsleitung.

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  • Lizenzen zur Serienreifmachung von GESTRA vergeben / 2023

    HENSOLDT und Fraunhofer arbeiten gemeinsam an Weltraumüberwachungsradar

    Pressemitteilung / 02. Februar 2023

    Der Sensorspezialist HENSOLDT hat eine Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut für Hochfrequenzphysik und Radartechnik FHR vereinbart, mit dem Ziel, den Technologiedemonstrator GESTRA (German Experimental Space Surveillance und Tracking Radar) in ein serienreifes, operationell einsatzfähiges System mit dem Namen Custodian zu überführen. Dazu hat HENSOLDT die notwendigen Lizenzen von der Fraunhofer-Gesellschaft erworben und eine Kooperationsvereinbarung geschlossen.

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  • Sichere Drohnenflüge über deutschen Metropolen

    Pressemitteilung / 31. Januar 2023

    © Fraunhofer IZM / Adobe Stock / thanongsak

    Radargestützte Verkehrsmanagementsysteme in der kommerziellen Luftfahrt garantieren einen störungsfreien und sicheren Flugverkehr. Im Projekt AKIRA entwickeln Fraunhofer-Forschende zusammen mit Industriepartner*innen eine bodengestützte Radarplattform für die Überwachung des unbemannten Flugverkehrs der Zukunft. So soll ein sicherer Personen- und Lieferverkehr mit automatisierten Drohnen über deutschen Großstädten Realität werden. Weiterhin laden zum Thema »Drohnentechnik für Logistikanwendungen« am 28. Februar 2023 vier Fraunhofer-Institute zu einem zweitägigen Workshop nach Wachtberg ein.

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  • Um die in Deutschland vorhandene mikroelektronische Forschung und Entwicklung in Bezug auf Quanten- und neuromorphes Computing zu bündeln und auszubauen, startete die FMD mit vier weiteren Fraunhofer-Instituten, dem Forschungszentrum Jülich und der AMO GmbH am 1. Dezember 2022 ein gemeinsames Vorhaben: Die »Forschungsfabrik Mikroelektronik Deutschland – Modul Quanten- und neuromorphes Computing«. Der dafür benötigte gerätetechnische und strukturelle Aufbau wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

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